Christoph Raffetseder zur künstlerischen Umsetzung des Mahnmales

Zu sehen sind zwei schräg aus der Erde ragende Flächen. Aber diese Flächen sind eine geschlossene

verlaufende Fläche, das Sichtbare sind die Enden dieser 8 Meter langen Fläche. Es ist ein Stahlgebilde, das

einerseits zu versinken scheint, andererseits aber wie ein Relikt aus der Erde auftaucht, aus der Erde

herausgearbeitet wird. Und das steht für mich für den Verdrängungsprozess, für Geschichtsverbiegung,

aber genauso - und das thematisiert das Auftauchen - steht dieses Mahnmal für die Bewusstmachung und

das Erkennen von unangenehmen Wahrheiten und was mir sehr wichtig ist, es steht für Zivilcourage. Und

die hat es ja bei der sogenannten ,,Mühlviertler Hasenjagt” sehr wohl gegeben. Also ein Absinken als

Verdrängen und ein Auftauchen, also Nicht - Verdrängen.

Mit dieser Gestaltung will ich nicht das Böse an sich in einer Nacherzählung darstellen oder

nachempfinden. Vielmehr will ich dem Aufarbeitungsprozess dieser Ereignisse nachspüren.

Der Werkstoff dieses Mahnmales für den Frieden ist Stahl. Stahl ist ein Werkstoff für jede erdenkliche Form

und Stahl ist ein Symbol für äußerste Härte. Dieses Mahnmal bis hin zu den Schrifttafeln wurde mit den

Produktionsmitteln der Schwerindustrie gefertigt. Die Gestaltung dieses Mahnmales in seiner Form und

Dimension folgt einer bestimmten Industrienorm, die sich nicht am gängigen Geschmack kümmert oder

um die Frage, was ist schön, was gefällt oder was ist nicht schön. Die Aufgabe des Mahnmales besteht

vielmehr darin, die Ereignisse im Jahre 1945 hier an diesem Ort der ,,Aigner Halde” im kollektiven

Bewusstsein zu verankern.

Christoph Raffetseder zur künstlerischen

Umsetzung des Mahnmales

Zu sehen sind zwei schräg aus der Erde

ragende Flächen. Aber diese Flächen sind

eine geschlossene verlaufende Fläche, das

Sichtbare sind die Enden dieser 8 Meter

langen Fläche. Es ist ein Stahlgebilde, das

einerseits zu versinken scheint,

andererseits aber wie ein Relikt aus der

Erde auftaucht, aus der Erde

herausgearbeitet wird. Und das steht für

mich für den Verdrängungsprozess, für

Geschichtsverbiegung, aber genauso - und

das thematisiert das Auftauchen - steht

dieses Mahnmal für die Bewusstmachung

und das Erkennen von unangenehmen

Wahrheiten und was mir sehr wichtig ist,

es steht für Zivilcourage. Und die hat es ja

bei der sogenannten ,,Mühlviertler

Hasenjagt” sehr wohl gegeben. Also ein

Absinken als Verdrängen und ein

Auftauchen, also Nicht - Verdrängen.

Mit dieser Gestaltung will ich nicht das

Böse an sich in einer Nacherzählung

darstellen oder nachempfinden. Vielmehr

will ich dem Aufarbeitungsprozess dieser

Ereignisse nachspüren.

Der Werkstoff dieses Mahnmales für den

Frieden ist Stahl. Stahl ist ein Werkstoff für

jede erdenkliche Form und Stahl ist ein

Symbol für äußerste Härte. Dieses

Mahnmal bis hin zu den Schrifttafeln wurde

mit den Produktionsmitteln der

Schwerindustrie gefertigt. Die Gestaltung

dieses Mahnmales in seiner Form und

Dimension folgt einer bestimmten

Industrienorm, die sich nicht am gängigen

Geschmack kümmert oder um die Frage,

was ist schön, was gefällt oder was ist

nicht schön. Die Aufgabe des Mahnmales

besteht vielmehr darin, die Ereignisse im

Jahre 1945 hier an diesem Ort der ,,Aigner

Halde” im kollektiven Bewusstsein zu

verankern.

Christoph Raffetseder zur künstlerischen Umsetzung des Mahnmales

Zu sehen sind zwei schräg aus der Erde ragende Flächen. Aber diese Flächen sind eine geschlossene

verlaufende Fläche, das Sichtbare sind die Enden dieser 8 Meter langen Fläche. Es ist ein Stahlgebilde,

das einerseits zu versinken scheint, andererseits aber wie ein Relikt aus der Erde auftaucht, aus der

Erde herausgearbeitet wird. Und das steht für mich für den Verdrängungsprozess, für

Geschichtsverbiegung, aber genauso - und das thematisiert das Auftauchen - steht dieses Mahnmal für

die Bewusstmachung und das Erkennen von unangenehmen Wahrheiten und was mir sehr wichtig ist,

es steht für Zivilcourage. Und die hat es ja bei der sogenannten ,,Mühlviertler Hasenjagt” sehr wohl

gegeben. Also ein Absinken als Verdrängen und ein Auftauchen, also Nicht - Verdrängen.

Mit dieser Gestaltung will ich nicht das Böse an sich in einer Nacherzählung darstellen oder

nachempfinden. Vielmehr will ich dem Aufarbeitungsprozess dieser Ereignisse nachspüren.

Der Werkstoff dieses Mahnmales für den Frieden ist Stahl. Stahl ist ein Werkstoff für jede erdenkliche

Form und Stahl ist ein Symbol für äußerste Härte. Dieses Mahnmal bis hin zu den Schrifttafeln wurde

mit den Produktionsmitteln der Schwerindustrie gefertigt. Die Gestaltung dieses Mahnmales in seiner

Form und Dimension folgt einer bestimmten Industrienorm, die sich nicht am gängigen Geschmack

kümmert oder um die Frage, was ist schön, was gefällt oder was ist nicht schön. Die Aufgabe des

Mahnmales besteht vielmehr darin, die Ereignisse im Jahre 1945 hier an diesem Ort der ,,Aigner Halde”

im kollektiven Bewusstsein zu verankern.

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